Itschi fühlt sich schon zu sicher im neuen Heim


Das ist Itschi, die nun glücklich in Hall in Tirol lebt. Anfangs gab es keine Probleme und das arme Hündchen wurde verwöhnt wo es ging. Ihre momentan etwas verzweifelte Besitzerin schilderte mir telefonisch das Problem mit ihrem Neuzugang und ich versuche wesentliche Inhalte hier wiederzugeben:

 

Itschies Problem:

Während den ersten Monaten war die Hündin sehr brav und lieb. Man konnte förmlich spüren, dass sie langsam ihre schreckliche Vergangenheit zu verarbeiten begann und sich bei ihrer neuen Familie gut eingelebt hat. Kein Wunder, denn die liebevolle Familie wollte natürlich das Hündchen für all seine tragischen Erlebnisse entschädigen und erfüllte ihm jeden Wunsch den sie glaubten dass Itschi hätte. Diese liebe Geste nahm die Hündin natürlich gerne an und schön langsam erwachten in ihr wieder die alten "hündischen" Rudelgefühle. Nun begann sie auf einmal ihr Futter zu verteidigen, die Kinder der Familie anzuknurren und nach ihnen zu schnappen. Nur die Mutter und Bezugsperson der Hündin hatte noch Rechte ihr gegenüber. Wenn Itschi schlafen wollte, durfte sich keiner zu ihr auf die Couch legen, wenn sie wach war musste sich alles um sie drehen.

Die Kinder der Familie fanden sich langsam damit ab und mieden den Umgang mit der Hündin. Auch deren Treffen mit anderen Freunden wurde nicht mehr in der Wohnung gemacht sondern musste verlegt werden.

Die Familie stellte also ihr Leben so um, dass es Itschi recht gemacht wurde.

Erst nachdem es dann dazu kam, dass Itschi den Nachbarshund gebissen hatte wurde ihre Besitzerin wachgerüttelt und wendete sich hilfesuchend und verzweifelt an mich.

Nach dem Telefonat hatte ich schon eine Grundidee, was mit dem Hündchen passiert war und ich fixierte einen Termin an dem wir uns trafen.

Wie es weiterging folgt in einem späteren Update

15.5.07 11:30

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